Frühlingsgefühle


Kennst du das Gefühl der Schwere, der Antriebslosigkeit, der Lustlosigkeit. Das Gefühl der Leere? Nichts gelingt, du bringst einfach nichts auf die Reihe. Gedanken reihen sich aneinander, aber du kannst sie nicht formulieren, du bringst keinen vernünftigen Satz zustande. Alles was du mitteilen willst, landet im Papierkorb. Ungelesen und unkommentiert, da du  es nicht auf die Reihe bringst vernünftige Sätze zu formulieren.

So ist es mir die letzten Wochen ergangen, keinen vernünftigen Satz brachte ich zustande. Manche nennen es Schreibblockade. Ich persönlich sage mir es war wichtig, mich selbst zu finden.  Nichts  wird wieder so sein wie es war, nichts ist vergessen und alles auf Anfang.

Ranunkel weiß

Blauer Himmel,  Sonnenschein und Gartenarbeit machen aus mir einen neuen Menschen. Ja ihr lest richtig, ich habe wieder zu mir gefunden. Ich grabe in frischer Erde und fühle mich lebendiger als in den letzten sechs Monaten. Frühlingsgefühle, ja könnte man meinen, es ist jedoch ein bisschen mehr.

Die letzten Wochen, ja fast schon Monate war ich mehr ein Schatten meiner selbst. Traurig und irgendwie nicht ich selbst. Rastlos in meinem Tun und trotzdem antriebslos etwas vernünftiges zustande zu bringen. Irgendwie stand ich neben mir, mir fehlte Anerkennung, Selbstzweifel plagten mich. Es mag das Alter sein, es mag meine Krankheit sein, es mag viele Gründe haben. Egal, ich habe einen Weg gefunden, der mich aus diesem dunklen Loch befreit.

Ich lese bei euch liebe Bloggerfreunde, es gefällt mir  und trotzdem schaffte ich  es nicht einen Kommi zu hinterlassen. Das wird sich ändern, denn ich habe gemerkt, daß ich gerade das Bloggen brauche um aus diesem Dilemma heraus zu kommen. Klar weiß ich auch, daß ich selbst den Weg finden muß, aber eure Geschichten machen es mir einfacher, ich kann dann mal so herzlich lachen, oder aber auch bei dem einen oder anderen Artikel mit euch fühlen. Manchmal finde ich mich auch selbst wieder in dem was  ihr postet.

Ganz wichtig ist für mich aber auch die Gartenarbeit und alles was dazu gehört. Wie ich am Anfang schon schrieb, ich grabe in frischer Erde und mir geht es gut, die Vögel zwitschern, ich sehe die ersten Knospen an den Blumen und ich fühle mich frei. All die trüben Gedanken die mich begleiteten lösen sich in Luft auf.

Ja ich liebe den Frühling. Wie ein Samenkorn, daß seine ersten Triebe ins Licht schickt.

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