Osteoporose, Rheuma und ein Fersenbruch

Osteoporose und Knochenbrüche durch Rheuma

Nach meinem ersten Bericht über diese Autoimmun-Krankheit  habe ich lange nichts mehr geschrieben. Nichts von der Angst, die man hat. Auch von den Gefühlen, die man als Rheuma-Patient hat habe ich nichts geschrieben. Auch nicht  von der alltäglichen Einschränkung, mit denen man leben muss. Es hat sich einiges verändert, leider nicht zum Besseren.

Heute möchte ich etwas von meiner aktuellen Situation berichten.

Im Januar diesen Jahres, wurde festgestellt, dass ich einen älteren  Tibia-Kopf- Bruch habe.  Nach langen Knie-Schmerzen. Ohne Sturz ohne jede äußerliche Einwirkung.

Sechs Monate später….

Noch nicht ganz ausgeheilt ist der oben genannte Tibia-Kopf-Bruch, aber heute habe ich  die Diagnose eines Fersen-Bruchs bekommen. Wieder ohne Sturz, ohne Fremdeinwirkung.

Woher kommt das?

Liegt es an der rheumatoiden Arthritis, die von mir vor 10 Jahren diagnostiziert wurde oder doch an etwas ganz anderem. Ich bin gerade sehr ratlos.

Auch der Radiologe war mir keine große Hilfe. Seiner Meinung nach kann man da nichts machen, es muss von alleine heilen.

Wie jetzt alleine heilen.

Keine Bandage, kein Gips nichts dergleichen.

Nein, gar nichts, nur Schonung wurde mir verordnet.

Worauf diese Brüche zurückzuführen sind, konnte er mir nicht sagen. Die erste Verdachts-Diagnose,welche bei der Tibiakopf-Fraktur gestellt wurde, hatte sich ja zum Glück  nicht bestätigt. Damals gingen die Ärzte von starker Osteoporose aus. Näheres zu dieser Krankheit findet man hier

Osteoporose ja oder nein

Nach einem Besuch bei meinem Hausarzt habe ich nun wieder eine Überweisung in der Hand. Auch er ist etwas ratlos, zweifelt jedoch die Knochendichtemessung an und schickt mich erneut zu einer Messung. Diesmal mit einer anderen Messtechnik.

Ich habe Angst, nicht vor der Untersuchung, sondern vor dem Ergebnis. Ist es doch die schon die von den Ärzten vermutete Osteoporose und wurde sie nur noch nicht richtig festgestellt. Es deutet vieles darauf hin, wenn ich meinem Hausarzt glauben darf. So habe ich eigentlich die besten Voraussetzungen dafür. Durch verschiedene Vorerkrankungen, bin ich frühzeitig in die Wechseljahre gekommen. Auch das ist durch die notwendige Hormongabe, die ich einige Jahre nehmen musste ein Auslöser für Osteoporose. Desweiteren besteht eine erbliche Vorbelastung und natürlich das  Kortison welches ich zwar nicht regelmäßig, aber doch schon über Jahre immer wieder nehme.

Morgen ist dieser Termin. Morgen bekomme ich auch die Meinung meines Rheumatologen. Dann sind die Bilder des MRT ausgewertet.

Bekomme ich noch mehr Medikamente, muss ich weiter Kortison nehmen. Fragen über Fragen.

Aktuell ist nicht nur mein Knie und mein Knöchel dick geschwollen, auch meine Psyche leidet. Ich bin traurig und alles fällt mir schwer. Aktiv am Leben teilzunehmen fällt mir nicht gerade leicht und das  in zweifacher Hinsicht.

4 Gedanken zu „Osteoporose, Rheuma und ein Fersenbruch

  • 17. Juli 2017 um 19:30
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    Oh weh, das ist echt nicht toll! Das muss ja aufs Gemüt schlagen, ich verstehe auch gar nicht, dass die Brüche allein zusammenwachsen sollen. Für den morgigen Termin alles Gute, ich drücke die Daumen, dass es keine Osteoporose ist!

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    • 18. Juli 2017 um 13:42
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      Danke fürs Daumen drücken. Leider ist das Ergebnis nicht so toll. Die Knochenbrüche kommen von den schlechten Werten und es muss medikamentös behandelt werden. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen.

  • 17. Juli 2017 um 19:20
    Permalink

    Hllo Ulrike,
    ich finde Deinen Garten wunderschön. Genauso wie er ist, ich wüsste nicht, was Du besser machen könntest! Würde mich da sofort drin wohlfühlen 😉

    Antwort

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