Zeit für Veränderungen


An manchen Tagen steppt hier der Bär, da ist unser Heim das reinste Tollhaus. Aufgeweckte Kinder und zwei Hunde sorgen für Leben in unserem Zuhause. Doch die sind ja nur Leihgabe und nur dann bei mir wenn Mama und Papa arbeiten. Inzwischen geht der Große schon in die Schule und die Zeit bei Oma wird immer weniger. Der 2 1/2jährige der zur Zeit noch voll von mir betreut, bespielt und beschäftigt wird   geht ab September auch in den Kindergarten und somit reduziert sich auch seine Zeit bei mir.

Huch hab ich dann Freizeit?  Vielleicht, aber mit Sicherheit habe ich Möbel für die ich keine Verwendung mehr habe.

Können Möbel zu groß werden?

Wenn meine Enkelkinder nicht da sind und ich mich  mit meinem Mann im Esszimmer aufhalte fühle ich mich überhaupt nicht mehr wohl. Bei den Mahlzeiten sitzen wir uns gegenüber und trotzdem reichen meine Hände nicht an ihn heran. Früher war das anders. Jeder Platz auf dieser riesigen Ledereckbank war belegt und dieser extra lange und breite Tisch stand voll mit Tellern und Gläsern. Nun ist es jedoch so, daß die Kinder ausgezogen sind und nur noch unsere Tochter bei uns lebt. Ramona ist wie viele vielleicht wissen auf den Rollstuhl angewiesen und benötigt somit auch keinen Platz auf dieser Eckbank die schon sehr groß ist. Nun haben wir beschlossen uns einen neuen Tisch und Stühle zu kaufen. Die ehemals sehr teure Ledereckbank auf der viele Kinder Platz finden bekommt unser Sohn, ebenso dieses Monstrum von Tisch. In seinem Haus ist die nächsten Jahre noch Bedarf genug dafür.

Perfekte Möbel finden zu finden ist gar nicht so einfach

Nun habe ich die Qual der Wahl Tisch und Stühle  für den Essbereich auszusuchen. Mir wäre ein runder Tisch am liebsten Weiß soll er sein oder zumindest aus einem hellen Holz und  die Stühle  am besten noch in Sesselform. Dazu noch eine kleine schmale Vitrine für Gläser. Das einzige was mein Göttergatte dazu sagte,  nachdem ich gefragt habe ob er mit mir etwas schönes  aussucht war folgendes.

 „Ich überlass das dann mal dir du hast da den besseren Geschmack. Bequem müssen die Stühle aber  schon sein.“

Das ist natürlich nichts neues für mich, denn was die Einrichtung und die Dekoration angeht war das schon immer mein Bereich. Ganz sicher werde ich aber seinen Wunsch nach der Bequemlichkeit beachten.  Auf unbequemen Stühlen sitzen auch wenn diese mir noch so gut gefallen würden, möchte ich auch nicht.  Dabei gibt’s grad wirklich ein paar schicke, von der Form kann ich aber aus Erfahrung oft schon sagen, dass man nicht lange gemütlich drauf sitzen kann. Ich bin mir jedoch sicher, daß ich die richtige Wahl treffen werde.

Vielmehr bin ich auf das Gesicht meines Sohnes und meiner Schwiegertochter gespannt, wenn diese erfahren daß sie bald in Besitz einer großen Eckbank und dem passenden Riesentisch  sind. Platz genug für  die Kinder und Platz genug für viel Geschirr.

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